EXIT auf einen Blick

Wir beraten, schützen und begleiten.

Der Verein EXIT wurde 1982 gegründet und engagiert sich seit über 35 Jahren für das Selbstbestimmungsrecht des Menschen im Leben und im Sterben. EXIT ist die erste und erfahrenste Patientenverfügungs- und Sterbehilfe-Organisation der Schweiz. Mit den über 120.000 Mitgliedern ist sie auch eine der grössten weltweit. Und dies obwohl die Schweiz im Vergleich wenig Einwohner zählt und es mehrere Organisationen gibt. EXIT legt höchsten Wert auf Seriosität und Transparenz und setzt auf eine gute Zusammenarbeit mit den Behörden, der Ärzteschaft, Justiz und Polizei. Als Non-Profit-Organisation ist EXIT teilweise steuerbefreit und in der gesellschaftlichen Arbeit zu einem guten Teil auf Spenden und Legate angewiesen.

Christian Bretscher über seine EXIT-Mitgliedschaft.

Wir beraten

Was auch passiert, EXIT steht für seine Mitglieder ein.

EXIT berät und hilft, bei der Abfassung der Patientenverfügung, vor Behandlungen, bei schwerer Krankheit, im Alter, bei Demenz, am Lebensende. Wann immer es notwendig ist.

EXIT berät auch Nichtmitglieder. Von Dienstleistungen und direkter Hilfe können aber nur Mitglieder profitieren. EXIT rät, frühzeitig Mitglied zu werden. Die Kapazitäten des Vereins sind beschränkt und Mitglieder gehen stets vor.

Werden Sie EXIT-Mitglied

  • Sie sind volljährig mit Schweizer Bürgerrecht oder mit Wohnsitz in der Schweiz
  • CHF 45 jährlicher Mitgliederbeitrag

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Wir schützen

EXIT schützt Sie und Ihre Liebsten im Spital.

Ärztliche Massnahmen gegen den Patientenwillen sind nicht erlaubt. Für den Fall, dass Sie Ihren Willen bezüglich der Behandlung nicht äussern können, trägt die EXIT-Patientenverfügung Sorge. Ständig kommen neue Dienstleistungen hinzu, etwa in Sachen Reanimation oder Demenz.

EXIT hilft den Mitgliedern bei der Durchsetzung ihres in der Patientenverfügung (PV) formulierten Willens. Im Ernstfall setzt EXIT die Patientenverfügung mit aktiven und juristischen Mitteln durch.

Als einzige Patientenverfügungs-Organisation der Schweiz kommen die EXIT-Vertreter ans Spitalbett und helfen den Angehörigen bei der Durchsetzung der Anweisungen.

Der EXIT-Schutz

  • Beratung
  • personalisierte Patientenverfügung
  • individuelle Werteerklärung
  • sichere Hinterlegung bei EXIT
  • Rechtsschutz
  • weltweiter Online-Abruf Ihrer Patientenverfügung

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Wir begleiten

EXIT hilft Menschen, die schwer leiden, beim Sterben.

In der Schweiz ist die Sterbehilfe in Form der Freitodbegleitung legal. EXIT engagiert sich darin seit über 35 Jahren. Die Erfahrung ist gross. Die professionelle Geschäftsstelle und ein Team von erfahrenen Freitodbegleitpersonen beraten und helfen, wo es die Richtlinien von EXIT zulassen.

Die Begleitung ist in erster Linie eine mitmenschliche. Für den Sterbewilligen, aber auch für seine Angehörigen. Eine EXIT-Begleitung sorgt für einen sanften, sicheren und würdigen Tod mit dem Medikament Natrium-Pentobarbital (NaP), im eigenen Zuhause, umgeben von den Angehörigen.

Die EXIT-Freitodbegleitung

  • Eine Begleitung ist für bestehende Mitglieder nach 3 Jahren kostenfrei.
  • Die Kostenbeteiligung beträgt unter drei Jahren EXIT-Mitgliedschaft zwischen 1100 und 3700 Franken

Mehr zur Freitodbegleitung

EXIT ist für mich eine Versicherung, mit der ich getrost dem Alter entgegen sehen kann und keine Angst vor Beschwerden haben muss. Dafür wurde ich vor mehr als 20 Jahren Mitglied. Ich will selbstbestimmt bleiben und brauche dazu keine Vormundschaft. Weshalb sollten Politiker, Juristen, Ethiker, Mediziner, Theologen bestimmen können, wie ältere Menschen, die noch klaren Kopfes sind, ihr Leben beenden sollen?

B. B. in K. über ihre EXIT-Mitgliedschaft.

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Die Medizin erlaubt, den Tod hinauszuschieben – aber das Leben bis zum Schluss lebenswert zu erhalten, schafft sie nicht. Ich will nicht Ärzten ausgeliefert sein. Es ist mir eine Horrorvorstellung, dahinzusiechen und nicht mehr selber zu bestimmen.

S. T. in Zürich über ihre EXIT-Mitgliedschaft.

Meine Gattin (65) und ich (70), ohne Kinder, haben ein erfolgreiches und gesegnetes Leben. Wir führen viele tiefe Gespräche, auch über das Sterben. Für uns ist das Leben eine Pilgerreise, auf der wir zu uns selbst finden. Es wurde uns die Freiheit geschenkt, unseren Weg selbst zu wählen. Aber wir glauben auch, dass wir den Zeitpunkt für die Heimkehr wählen dürfen, ohne uns als ‹Selbstmörder› zu fühlen. Wir möchten uns auch auf die Heimreise freuen und diese gut vorbereitet antreten. Deshalb sind wir bei EXIT.

M. & S. M. in R. über ihre EXIT-Mitgliedschaft.

Wir setzen uns ein

EXIT engagiert sich für das Selbstbestimmungsrecht des Menschen im Leben und im Sterben.

Für EXIT ist entscheidend, dass der betroffene Mensch darüber entscheidet, was für ihn unerträglich oder unzumutbar ist.

Allein seit dem Jahr 2000 hat es in den Eidgenössischen Räten über ein Dutzend Vorstösse zur Sterbehilfe gegeben. Einige wollen das Selbstbestimmungsrecht der Schweizerinnen und Schweizer einschränken. Der Schweizer Souverän – das Stimmvolk – steht zu mindestens drei Vierteln hinter dem Selbstbestimmungsrecht.

EXIT hält Kontakt zu Parteien, Parlamentariern und dem Bundesrat und informiert und begleitet sämtliche politischen Schritte im Sinne unserer Sache.

Palliative Care Politische Arbeit

Im Fokus steht für uns

  • die Beratung von Menschen mit schwerstem Schicksal
  • die Palliative Care mit der EXIT-Stiftung palliacura
  • komplizierte Rechtsfälle im Gebiet der Sterbehilfe
  • der politische Weg hin zu einer liberalen Gesetzgebung

Heute sagen über 120.000 EXIT-Mitglieder in der Schweiz Ja zur Selbstbestimmung im Leben. Aber in der Not auch im Sterben. Und Sie?

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Machen Sie mit!

EXIT schützt Sie und Ihre Angehörigen im Spital.