Vorstand im Amt bestätigt

Die Generalversammlung hat den EXIT-Vorstand nach drei erfolgreichen Jahren für die Amtszeit bis 2016 wiedergewählt.

Die grösste Selbstbestimmungsorganisation der Schweiz hat ihren Vorstand in corpore einstimmig wiedergewählt. Damit kann das Gremium unter der Basler Advokatin und vormaligen FDP-Grossrätin Saskia Frei weiter auf die volle Umsetzung des Selbstbestimmungsrechtes sowie auf liberale und humane Wahlmöglichkeiten am Lebensende hinwirken. Die gut besuchte Generalversammlung des 70'000 Mitglieder starken Vereins hat im Zürcher Hotel "Marriott" zudem das politische Vorgehen gegen ein gegen die Sterbehilfe voreingenommenes Forschungsprogramm des Bundes bekräftigt.

EXIT blickt auf drei erfolgreiche Jahre zurück: Politisch hat die Einschränkung der Suizidhilfe verhindert werden können, Bundesrat und Parlament haben sich klar hinter das Selbstbestimmungsrecht gestellt, EXIT hat eine neue Patientenverfügung lanciert, EXIT-Exponenten sind mit Preisen ausgezeichnet worden, Abstimmungen und Umfragewerte weisen eine grosse Unterstützung der Bevölkerung aus, finanziell steht die Organisation solide da - und nicht zuletzt hat sich die Mitgliederzahl von 53'000 auf fast 70'000 von 2010 bis 2013 stark erhöht.

Die von Hunderten Mitgliedern besuchte Generalversammlung im "Marriott" Zürich hat die kontinuierliche Intervention bei den politischen Behörden gegen das Nationale Forschungsprogramm 67 "Lebensende" gestützt, welches eine nicht unabhängige Leitung aufweist und unwissenschaftlich und stark voreingenommen erscheint gegen Selbstbestimmung und insbesondere die mitmenschliche Sterbebegleitung, wie EXIT sie seit den 1980er-Jahren leistet.